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Unterricht

Mit zunehmendem Alter der Kinder werden die Lerninhalte abstrakter. Anschauung und Be-greifen sind zwar erwünscht, aber nicht mehr zwingend erforderlich. Denn die Schüler entwickeln allmählich die Fähigkeit zum Abstrahieren. Der Unterricht im Vergleich zur Grundschule verändert sich deutlich.

Wir berücksichtigen die Tagesform. Wir sind dabei flexibel und gehen auf die Bedürfnisse der Schüler ein. Wir fordern und fördern. Und bieten eine intensive Prüfungsvorbereitung an. An den Erfolgen unserer Absolventen lassen wir uns messen.

Allen Jahrgangsstufen der Sekundarstufe gemeinsam sind einige grundlegende Konzepte, drei davon stellen wir hier beispielhaft vor.

Tutorium

Ziel: Selbständiges Planen lernen

Zu Wochenbeginn und -Ende finden jeweils Tutorien statt. Die Schüler arbeiten mit ihrem Klassenlehrer die Wochenpläne für die kommende Woche aus und erhalten eine individuelle Beratung bezüglich ihrer Kursbelegungen und ihres Leistungsstandes.

Die Tutoren betreuen ihre Schüler in den gesamten Freiarbeitsphasen, welche fast täglich in den beiden ersten Unterrichtsstunden liegen. Freiarbeit bedeutet hierbei das selbstständige Bearbeiten aktueller Lerninhalte bzw. Übungen zum Festigen grundlegenden Wissens und Könnens. Am Ende der Woche werten die Schüler ihre Wochenpläne gemeinsam mit dem Tutor aus.

Große Arbeit

Ziel: Wissenschaftliches Arbeiten lernen

In den Klassen 7 bis 9 erstellen die Schüler jährlich ihre Große Arbeit. Als Vorbereitung darauf führen sie bereits in den Klassen 4 bis 6 eine Besondere Arbeit aus. Inhalt dieser Arbeiten ist, dass der Schüler sich mit einem Thema seiner Wahl intensiver auseinandersetzt. Verbunden mit einem praktischen Teil bearbeitet er das Thema auf seine eigene Weise und entscheidet selbst, wie er seine Ergebnisse darstellt.

Praktikum

Ziel: Entscheidungen zum weiteren Ausbildungsweg unterstützen

Schon die Schüler der 6. Klassen gewinnen einen ersten Einblick in das Arbeitsleben mit einem Schnupperpraktikum. In den Jahrgängen 7 bis 9 absolvieren alle Schüler jeweils ein 2wöchiges Praktikum außerhalb von Biberkor. Die Jugendlichen sammeln erste Erfahrungen im sozialen, handwerklichen, landwirtschaftlichen Bereich oder in Dienstleistungsbetrieben. Wichtig und ganz im Sinne der Montessori-Pädagogik ist für uns nicht nur die Durchführung der Praktika, sondern auch die selbstständige Suche nach Praktikumsplätzen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Mit dem frühen, mehrmaligen Kontakt zur Arbeitwelt erhalten unsere Schüler eine konkrete Vorstellung davon. Das hilft bei der Berufswahl ebenso wie bei der Entscheidung für den Schulbesuch über die 9. und 10. Klasse hinaus. Praktika verbessern auch die Chancen auf dem Lehrstellenmarkt. Sei es durch persönliche Kontakte oder durch die daraus resultierende Erfahrung. Nicht zuletzt profitiert das Selbstbewusstsein der Jugendlichen: Haben Sie sich doch auch außerhalb der Schulgemeinschaft bewiesen.