Deutsch
English

Informationen zum Sekundarstufenkurs

Akademie Montessori Biberkor

Eine pädagogische Inspiration im 21.Jahrhundert

 

Wir bieten auf der Basis der Kombination des AMI Curriculums für die Altersstufe 12 bis 19 ein integriertes Kursprogramm für alle, die ganzheitliche Montessori Pädagogok praktizieren wollen.

Claus-Dieter Kaul und Carolina Abel blicken dankbar zurück auf erfahrungsreiche Jahre an Bayern erster Montessori Schule, welche 1970 von Professor Hellbrügge gegründet wurde. Es liegt ihnen besonders am Herzen, gemeinsam mit ihrem Dozententeam die Essenz ihrer langjährigen Montessori Praxis mit inklusiven Gruppen auf eine moderne und zeitgemäße Art und Weise weiter zu geben.

In unserem Sekundarstufenkurs verbinden wir auf einzigartige Weise die Grundgedanken Maria Montessori´s mit den Anforderungen an eine Kindheit im 21. Jahrhundert.

Die Akademie Montessori Biberkor vermittelt (ihren TeilnehmerInnen) mit diesem Montessori Diplomkurs eine solide Basis für einen berufs- und lebenslangen Lernprozess welchen sie mit ihrem Seminar- und Coachingangebot auch weiter engagiert begleitet.

 

Montessori Diplom-Lehrgang für die Sekundarstufe I und II (12-19 Jährige)

Einführung

Inhalt:

Überblick über die Entwicklungsstufen nach Maria Montessori:

1. Entwicklungsstufe: 0 – 6 Jahre;

2. Entwicklungsstufe: 6 – 12 Jahre; 3. Entwicklungsstufe: 12 – 18 Jahre – reflektiert auf die heutige Zeit, mit  Erkenntnissen aus Neurobiologie und moderner Entwicklungspsychologie.

Vorstellung verschiedener reformpädagogischer Sekundarstufen-Modelle auf internationaler Ebene (mit Filmbeispielen).

Die Bedeutung des fächerübergreifenden, vernetzten Lernens in der Sekundarstufe unter dem Themenschwerpunkt: „Alles ist Beziehung und Resonanz – Beziehung berührt – Persönlichkeit wirkt!“

Daraus ergibt sich die Reflexion der Rolle der Lehrkraft und das „Classroom-Management“ – sprich: „Die vorbereitete Umgebung“.

Dozent: Claus-Dieter Kaul

 

Initiation Lernen - Studieren - Prüfungen

Inhalt:

Wir tauchen in das Thema „Lernen“ ein: Was ist eigentlich „Lernen“? Wie geschieht es? Wodurch wird es ermöglicht? Wodurch verhindert?

In einigen theoretischen Schritten des Konstruktivismus, der sich direkt mit Montessori trifft, sowie einem Zeitraum für eigene Kreativität, gibt es Lernraum für uns Lehrende.

Freude und Begeisterung erzeugen Motivation für die Umsetzung eigener Ideen mit verschiedensten Materialien und Techniken. So werden neue Welten entworfen und realisiert. Ein Tag im „Kunstraum ATLANTIS“ zeigt dies auf, mit handwerklichem Be-Greifen und kreativem Gestalten sowie kunsttheoretischen Betrachtungen.

Lernen und Abschlussprüfung in der Oberstufe der Montessori-Schule (9., 10. und 12. Klasse) – geht das überhaupt zusammen? Was ist eigentlich eine Prüfung? Was wird geprüft? Wir erschließen Räume und Ideen für eine Weiterentwicklung von „Prüfung“.

Im letzten Teil entsteht ein versöhnliches Konzept im Umgang mit den gegenwärtigen staatlichen Prüfungen unter Betonung von Autopädagogik, Herausforderung, Unabhängigkeit und Rückhalt bezüglich der Lehrenden. Das Einbringen besonderer Wünsche bezüglich des Themas ist zu Beginn des Moduls oder vorab per mail möglich.

DozentInnen: Heike Kahler und Michael Eckle

 

Friedenserziehung

Educate per la pace – Erziehet zum Frieden rief Maria Montessori den Teilnehmer/-innen ihres Ausbildungskurses 1944 in Indien zu.

Zunächst werden wir die unterschiedlichen Facetten von Montessoris Verständnis von Stille, Frieden bzw. Friedenserziehung aufschlüsseln, um diese dann in die Schule des 21.Jahrhunderts konkret zu übersetzen. Dabei geht es um bis heute aktuelle Themen wie: Stille und Achtsamkeit, Beobachtung und Wahrnehmung, Identitätsarbeit  und Werteerziehung, Beziehung und gelingendes (interkulturelles) Miteinander sowie gewaltfreie Konfliktkultur.

Das Modul mit Übungen, theoretischen Impulsen und Materialarbeit will ein fächerübergreifender Bogen sein, der Möglichkeiten aufzeigt, wie wir als Lehrerpersönlichkeiten die Persönlichkeitsentwicklung Heranwachsender im Schulalltag noch bewusster im Blick haben und noch besser unterstützen können.

Dozentin: Barbara Pollok

 

Tanz und Musik

Inhalt:

Freude an Kreativität in Bewegung, Sprache und Musik entdecken. Jugendliche und junge Erwachsene lernen, sich durch Improvisation in Tanz und Musik auszudrücken. Es entstehen neue Möglichkeiten, sich durch Tanz und Musik mitzuteilen. Durch das Spüren unseres eigenen Körpers und dem Hinhören auf unser Inneres erfahren wir uns in unserem Umfeld.

DozentInnen: Jean-Marc Lebon, Lisa Lugo und Tom Lugo

 

Sprache

Inhalt:

„Immer denkt's in mir“ – Diesen Gedanken formuliert Friedrich Nietzsche, manche sagen auch, er sei von Karl Valentin. Für alle ist es wichtig, diesem Bewusstseinsstrom lauschen zu können, ihn auszudrücken und neue Wege auszuprobieren.

Dies gilt in besonderem Maße für Jugendliche, die in die Gesellschaft wachsen sollen und ihre „soziale Geburt“ erleben. Lehrerinnen und Lehrer sind dabei die Hebammen.

Der Text als Gegenüber hilft, zu sich zu kommen und die Welt zu verstehen. Er ist Spiegel und Reibungsfläche. Im Modul Deutsch geht es um das Denken-Lernen. Wir werden uns mit verschiedenen Zugängen zu Texten aller Art befassen, von der Grammatik als Basis bis zur Begegnung mit Literatur in der Oberstufe.

Dozentinnen: Carolina Abel und Heike Kahler

 

(Fremd-)Sprache

Inhalt:

Ausgehend von neuesten Erkenntnissen über den Erst- und Zweitspracherwerb gilt es heute, alters- und begabungsgemäß Herausforderungen in der (Fremd-)Sprache zu schaffen, Sprache und Weltwissen zu verbinden und dabei Lern- und Unterrichtsprozesse für SchülerInnen und LehrerInnen transparent zu machen.

Wichtigstes Ziel ist es dabei, in einem motivierenden Umfeld die kommunikative Kompetenz aller SchülerInnen zu stärken.

Dozentin: Birgitta Berger

 

Digitales Lernen

Inhalt:

Wie war das nochmal mit Erststimme und Zweitstimme? Wie hoch war die Frauenquote in Führungspositionen bei Topunternehmen? Und warum schaffe ich es nicht, mein Fenster schlierenfrei zu putzen?! Wenn dir solche Fragen begegnen, kannst du natürlich jemanden fragen, der sich auskennt. Was aber immer öfter passiert: Du recherchierst es online. Und gerade die wohl alltäglichste Methode des Wissenserwerbs steht Schülern in den allermeisten Schulen nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung!

Um den Schülern die weltweite Welt des Wissens zugänglich zu machen, müssen wir zusammen für eine Vielzahl an Fragen die richtigen Antworten finden. Mögliche Lösungen werden vorgestellt und diskutiert.

·        · Was braucht eine Schule für die Digitalisierung und woher bekommen wir
  Informationen dazu? Hier diskutieren wir auch mögliche Ängste, Gefahren und
  eventuelle Nachteile.
· Wie könnte ein papierloses Klassenzimmer aussehen?
· Wie kann ich mit meinem PC Unterricht effizient vorbereiten und gestalten?
  Dazu gehört die Erstellung von Arbeitsblättern, Videos, Spielen und ähnlichem.
· Welche Apps und Websites können den Unterricht bereichern?
· Wie kann die Schülerbeobachtung digital systematisiert und durchgeführt werden?

All dies selbst auszuprobieren soll natürlich Teil des Seminars sein. Dazu  sollte jeder Teilnehmer einen Computer mit Windows 10 und einem Office-Paket (Word etc.) mitbringen. Ideal wäre ein Computer mit Touchscreen und Stifteingabe – sowohl ein Smartphone. Auch ohne diese Geräte ist eine Teilnahme möglich. 

Dozent: Thomas Weisser

 

Naturwissenschaft

für die Kurse SEK 10, SEK 11 und SEK 12

Inhalt:

In diesem Kursmodul wollen wir die Schwerpunkte der kosmischen Erziehung in der Entwicklungsstufe der Jugendlichen darstellen. Besonders wichtig ist uns, eine Brücke zu bauen zwischen wissenschaftlichem Erkenntnisgewinn und der daraus folgenden Verantwortung der Jugendlichen für ihr Leben, ihre Umwelt und für ein soziales Miteinander. Nur wer versteht wie Leben und Umwelt  funktionieren, kann bewusst seine Zukunft und die des Planeten gestalten.

Vorgestellt werden vor allem naturwissenschaftliche Inhalte, mit denen Jugendliche in dem Alter konfrontiert werden sollten. Es werden Methoden präsentiert und erprobt, die ein abwechslungsreicher, ansprechender und moderner Unterricht beinhaltet.

Dozentinnen: Alexandra Garben und Andrea Putschögl

für den Kurs SEK 13 

Die TeilnehmerInnen lernen anhand verschiedener Beispiele des naturwissenschaftlichen Unterrichts Methoden des selbständigen Arbeitens kennen und können sie praktisch erproben. Dabei werden wieder die nötigen Bedingungen analysiert (vorbereitete Umgebung) und vergleichbare Konzeptskizzen von den Teilnehmern für die eigene Arbeit entwickelt. 

Dozenten: Uwe Muß und Uwe Thümmel

Erdkinderplan

für die Kurse SEK 10, SEK 11 und SEK 12

Dieses Kursmodul findet in der Montessori-Schule Wertingen, Zusmarshauser Str. 19, D-86637 Wertingen statt.

Inhalt:

In einer entsprechend „Vorbereiteten Umgebung“ für ein „Erdkinderprojekt“ innerhalb der Montessori-Schule Wertingen lassen die dort tätigen Lehrkräfte die KursteilnehmerInnen konkrete Erfahrungen vor Ort machen – die Verbindung von Natur und Kultur.

DozentInnen: Beate Lahner-Ptach und Alexander Höchstetter (Lehrkräfte an der Montessori-Schule Wertingen)

für den Kurs SEK 13

Dieses Kursmodul findet in der Freien Montessorischule e. V., Glashütterstr. 10, D-01309 Dresden statt.

Inhalt:

Schwerpunkt des Moduls sind Organisationsformen zur Umsetzung des Erdkinderplans einer Schule im urbanen Umfeld und naturwissenschaftlicher Studien im Rahmen der kosmischen Erziehung.

Die Teilnehmer lernen das Erdkinderprojekt "Struppen", Schülerfirmen, landwirtschaftliche, handwerkliche und soziale Kooperationen sowie deren Einbindung in den schulischen Jahresablauf kennen. Gemeinsam werden die Bedingungen zur erfolgreichen Umsetzung analysiert. Die Teilnehmer entwerfen anhand der Voraussetzungen ihrer eigenen Bildungseinrichtungen eigene Ideen und Konzeptskizzen zur Umsetzung des Erdkinderplanes.

Dozenten: Uwe Muß und Uwe Thümmel

Mathematik und Geometrie

Inhalt:

Wir erkunden gemeinsam verschiedene grundlegende Bereiche der Arithmetik und der Geometrie. Durch kleine "kosmische Erzählungen", spielerische Aktivitäten sowie den kreativen Umgang mit klassischem und weiterentwickeltem Montessori-Material werden Formeln zu einer ganzheitlichen emotionalen Lernerfahrung. Gemeinsam reflektieren wir unsere Einsichten, "aha-Effekte" - ebenso wie Hindernisse oder gar Blockaden. Jede/r TeilnehmerIn wird dabei wie SchülerInnen auch eigene Erkenntnisse gewinnen. 

Dozentin: Brigitte Wächtler

 

für die Kurse SEK 10, SEK 11 und SEK 12

Faktoren gelingenden Lernens - Argumente, Elemente, Instrumente

Um der Vorstellung selbstgestalteten, selbstkompetenten Lernens gerecht zu werden und um dafür ein entsprechendes Lernsetting zu schaffen, lohnt es sich, mit verschiedenen lernrelevanten Faktoren auseinander zu setzen.

Faktoren, wie gesellschaftliche Megatrends, neurowissenschaftliche Erkenntnisse und motivationspsychologische Theorien beeinflussen das Lernen jedes Einzelnen. Das Wissen über diese Faktoren veranlasst, passende Elemente und Instrumente für die Unterrichtspraxis zu entwickeln, die den Lernenden ein selbstgestaltetes und selbstkompetentes Lernen ermöglichen.

Unter Berücksichtigung der lernrelevanten Faktoren zeigt das Modul - Faktoren gelingenden Lernens - Möglichkeiten einer gelingenden Umsetzung. Einige bewährte Elemente und Instrumente werden vorgestellt und - für den direkten Einsatz in die eigene Praxis - reflektiert.

 

Inhalt:

Vernetztes Denken – Faktoren gelingenden Lernens

Argumente:    
lernrelevante Faktoren (gesellschaftliche Megatrends, neurowissenschaftliche Erkenntnisse, Motivationspsychologie)

Elemente:       
Wirkungskreislauf, 3-Kreise-Modell, Multiprofessionelle Teams, Lernbegleitung,
vorbereitete Lernumgebung, Raumkonzepte
Instrumente:   

Kompetenzraster, Lerntagebuch, Graduierung, Lerncoaching und Bilanzgespräche,
LernJobs, Themenkisten, (alternative) Leistungsmessung

Dozentin: Heike Schaßner-Weber

 

für den Kurs SEK 13

Netzwerk Lernen 

Neue Autorität  - Globales Lernen

Das Modell der „Neuen Autorität“ zeigt, wie die Wechselwirkung von innerer Haltung und äußerem Verhalten zu einer konstruktiven Beziehungskultur und dem entspannten Klima beitragen kann, in welchem kreative Lernprozesse gedeihen und Menschen aufblühen. Dazu gehört, sich als Teil von Systemen zu begreifen:  gewissermaßen “Be the change you want to see”.  Das projektorientierte, fachübergreifende Konzept des Globalen Lernens kommt aus der politischen Bildung und basiert auf dem Dreischritt Erkennen, Bewerten, Handeln.  Komplexe Zusammenhänge in einer globalisierten Welt sollen didaktisch erfahrbar gemacht werden, Selbstverständlichkeiten und Privilegien hinterfragt werden, um sich als aktives Mitglied von (Welt-)Gemeinschaft zu begreifen.

Ziele:

- fächerübergreifende Projektarbeit konzipieren
- Selbstreflexion als wichtige Kulturtechnik trainieren
-  eigene Lernprozesse und Wissenselemente betrachten und steuern können
- sich als aktives Element in Gemeinschaft, Gesellschaft (und Kosmos) erfahren und begreifen
- Position zu eigenen Werten und Visionen beziehen

Methoden zu: Planspielen Perspektivwechsel, Diversitätsbewusstsein, Wissen ist Macht, „Take The Future In Your Hands”, Gewaltfreie Kommunikation, Theater der Unterdrückten, Peace Poetry

Dozentinnen: Carolina Abel und Johanna Abel

 

Abschlusskolloquium

Inhalt:

Der Lehrgang schliesst mit einem Kolloquium, bei dem die TeilnehmerInnen ein selbst gewähltes Thema - bezogen auf ganzheitliches Lernen im Sinne der Theorie und Praxis der Montessoripädagogik - der ganzen Gruppe vorstellen.

DozentInnen: Claus-Dieter Kaul und Team

 

Organisatorischer Rahmen Sekundarstufenkurs

 - Die TeilnehmerInnen führen den Teilnehmernachweis (Einholen der Unterschrift des Dozenten).

- Führen eines Tagebuches zur Selbstreflexion während des Lehrgangs.

- Zwei Reflektionsgespräche im Laufe der Ausbildung  mit Dozenten nach Wahl.

- Pflichtlektüre: Maria Montessori: „Von der Kindheit zur Jugend“, Remo Largo: „Jugendjahre“, Jesper Juul: „Pubertät“

- Abschlusskolloquium: Die TeilnehmerInnen stellen zum Ende des Lehrgangs ein selbst gewähltes Thema/Material – bezogen auf ganzheitliches Lernen im Sinne der Theorie und Praxis der Montessori Pädagogik – der ganzen Gruppe vor.

Zum Abschluss der Ausbildung erhalten die TeilnehmerInnen ein international anerkanntes Diplom, welches eine Voraussetzung für die Arbeit in einer Montessori-Einrichtung darstellt.

Der Lehrgang ist ein Jahreskurs mit in der Regel einem Wochenende pro Monat.

Die Kosten für den Lehrgang betragen 2.300,- Euro inkl. umfassender Seminarunterlagen.

Die Seminarunterlagen werden pro Modul themenspezifisch von den jeweiligen Dozenten ausgegeben.

Für eine qualifizierte Arbeit in einer Montessori-Einrichtung ist es nach Abschluss des Lehrgangs dringend erforderlich, sich regelmäßig allein oder im Team mit dem Material und dessen vielfältiger Anwendung zu befassen. Ebenso empfehlen wir, die regelmäßig angebotenen Tagesseminare der Akademie zu nutzen.

Nach Erfüllung der oben genannten Lehrgangsbedingungen erhalten die TeilnehmerInnen ein anerkanntes Diplom, dessen Bedeutung im Sinne von lebenslangem Lernen mit einem Zitat von Maria Montessori deutlich werden soll: “Das Diplom ist lediglich der Beweis dafür, dass man zu studieren, sich die Bildung allein anzueignen weiß, und dass man gut auf den Wegen des wissenschaftlichen Forschens gewesen ist... Wenn man gelernt hat, zu lernen, dann ist es, um zu lernen. Ein Mensch mit einem Diplom ist also ein Mensch, der auf dem Ozean der Bildung besser zu steuern weiß. Er hat eine Orientierung mitbekommen.” (aus: Maria Montessori “Kosmische Erziehung“ 1988)