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LZ207

Die unsichtbare Schule – Lernen in Gemeinschaft bei indigenen Kulturen

indigenen Kulturen

HP Foto 2 Die unsichtbare Schule

Keywords: Gemeinschaftsgetragene Lernkultur, reale Lebensgrundlagen, Kulturentwicklung

Dieser Kurs vermittelt eine Einführung in die Natur- und Wildnispädagogik in Verbindung mit Bauernhofpädagogik und Solidarischer Landwirtschaft. Im ersten Block (I) erkunden wir in Praxis und Theorie: Wie funktioniert effektives Lernen in indigenen Kulturen und wie können wir das in unsere heutige Wirklichkeit übersetzen? Die wichtigsten Lehrmethoden sind „Coyote Teaching“ und „Cultural Mentoring“. Sie zielen darauf, den Lernenden im erfahrenden Lernen bestmöglich zu unterstützen, so dass sich im Leben anwendbare Beziehungen des Schülers mit der natürlichen und sozialen Mitwelt sowie mit sich selbst entwickeln. Aufbauend auf der Beschäftigung mit den Lebensgrundlagen (Schutz, Wasser, Feuer, Nahrung, u. a.) sowie mit theoretischen Hintergründen werden Exkursionen in die (pädagogische) Landwirtschaft unternommen. Ein vielfältiger Bauernhof kann in Ergänzung zur Schule die zeitgemäße Grundlage für ein vollständiges Lernumfeld und erlebbare Kulturentwicklung bieten. Wir wollen zusammen eine Vorstellung entwickeln, wie ein entsprechendes Lernumfeld im jeweils eigenen Kontext aufgebaut werden kann. Zu diesem  Seminar gibt es einen Vertiefungskurs: „Gemeinschaftsgetragene Lernkultur“

Ort: Wald nahe Göttingen (Übernachtung in Zelten)

Dozentin: Katharina Kraiss

Termin: 03.08.2020 (Start 13:00 Uhr) bis 07.08.2020 (Ende 15:00 Uhr)

Kursgebühr: 500,- €

Kursnummer LZ207

Online-Anmeldung: Anmeldeformular